Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise Blogparade

Das Thema Depressionen bzw. Erschöpfungszustände bei Müttern beschäftigt und berührt mich seit längerem. Zum einen, weil ich in meiner Arbeit häufiger damit konfrontiert werde. Zum anderen, weil ich selbst an einer schweren Erschöpfungsdepression erkrankt war. Und weil ich finde, dass dieses Thema noch mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollte, starte ich diese Blogparade und hoffe auf ganz viel Unterstützung im Mama-Web! Ich möchte damit Aufmerksamkeit schaffen, für die hohe Belastung, die Mütter Tag für Tag er-tragen. Und Betroffenen mutmachende Impulse liefern, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und (wieder) zu gestalten. 

Unsere Gesellschaft, in der wir Mutter werden, Mutter sind und unsere Kinder aufwachsen lassen, hat noch erhebliches Entwicklungspotential darin, wie wir Familien behandeln. Zum einen auf der gesellschaftlichen Ebene durch die Schaffung von Rahmenbedingungen und einem geschützten Raum für Familien, so wie es in Art. 6 unseres Grundgesetzes verankert ist. Zum anderen im privaten Umgang miteinander. Erschöpfungszustände und Depressionen, etwa durch hohe psycho-soziale Belastungen können eine Folge davon sein. Die Dunkelziffer liegt hoch, denn nicht jede Depression wird als solche erkannt oder behandelt. Das Müttergenesungswerk hat nach Auswertung der Daten zu den Kurmaßnahmen einen Anstieg in 2015 festgestellt. Und nicht jeder Erschöpfungszustand führt automatisch in eine Depression.

Mit dieser Blogparade folge ich dem Beispiel von Tabea Laue von mama-baby-vision. Für sie hatte auch ich einen Beitrag im Rahmen Ihrer Blogparade verfasst. Ihre Herangehensweise fand ich sehr inspirierend, weil die Verlinkung des vorherigen Beitrags die Reichweite vergrößert hat – das zeigen die Statistiken.

Nachfolgend also die Eckdaten für die Blogparade:

Du kannst als Betroffene Deine ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema Erschöpfungszustände oder Depressionen bei Müttern erzählen. Wie ist es zu Deiner Krise gekommen, was hast Du daraus gelernt und wie kannst Du anderen mit Deiner Geschichte Mut machen?

Oder Du berichtest von Deiner Arbeit mit Müttern als Fachperson. Wie hilfst Du Mamas, Erschöpfungszustände zu vermeiden, bzw. möglichst unbeschadet dort wieder heraus zu kommen? Welche Gemeinsamkeiten hast Du entdeckt und wo siehst Du die Gesellschaft in der Verantwortung, Rahmenbedingungen zu verändern, bzw. zu verbessern?

Die Rahmenbedingungen:

1. Die Blogparade dauert 6 Wochen und geht vom 05.07. – 01.09.2016

2. Du schreibst Deinen persönlichen Artikel und veröffentlichst ihn auf Deinem Blog. Verweise bitte kurz auf diese Blogparade. Du hast keinen eigenen Blog oder möchtest anonym bleiben? Kein Problem – schicke mir einfach Deine persönlichen Erfahrungen per Email an if (at) magna-mater.de.

3. Sobald Du Deinen Artikel veröffentlicht hast, kommentiere HIER UNTER DIESEM ARTIKEL mit einer kurzen Zusammenfassung von 2-3 Sätzen und dem Link zu Deinem Artikel.

4. Am Ende Deines Artikels füge bitte (nachträglich) den Link des VORANGEGANGEN Kommentars ein. In meinem Abschlussartikel am 16.08.2016 verlinke ich den letzten Artikel.

5. Teile Deinen Artikel im Social Net! Auf Facebook kannst Du Magna Mater direkt markieren, damit ich Deinen Artikel auch dort teilen kann. Du kannst hierfür gerne den Hashtag #Mamaausgebrannt nutzen.

Nach Abschluss der Blogparade erstelle ich ein ebook mit einer Zusammenfassung des jeweiligen Artikels und direktem Link zum Beitrag im Blog. Dieses ebook steht auf Magna Mater kostenfrei zur Verfügung.

Solltest Du akut betroffen sein, findest Du erste Hilfe in einem offenen Gespräch mit Deinem Hausarzt, beim Müttergenesungswerk oder beim Verein Schatten und Licht e.V. Diese Anlaufstellen kannst Du natürlich auch in Deinem Freundeskreis Betroffenen empfehlen. Ulrike Schrimpf hat übrigens ein wichtiges und wegweisendes Buch zum Thema postpartale Depression geschrieben (1).

Zum Schluss möchte ich Dich bitten: Hilf mir, diese Blogparade zu verbreiten und damit vor allem dieses so wichtige Thema der Erschöpfungszustände und Depressionen bei Müttern einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ich freue mich auf Eure Beiträge!