Schlagwort: Seele

Mamas Schuldgefühle

Mutti ist die Bestie. Ja, Bestie. Nicht Beste! Der Titel im Bibliotheksregal fiel mir sofort auf. Es war ein vorgemerktes, ich konnte das Buch also nicht direkt mitnehmen – kinderfrei unterwegs hatte ich aber genug Ruhe, wenigstens die Einleitung zu lesen.

Wenn ich schreibe, bereite ich es tage-, manchmal wochenlang gedanklich vor, spüre rein, schreibe auf, beobachte meinen Newsfeed. Und wenn sich dabei ein Thema wieder- und wiederholt, weiß ich, das ist die richtige Spur.

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Deine Bedürfnisse – Deine Pflicht als Mama

Wird Dir manchmal alles zu viel mit Deinen Kindern? Wegen Kleinigkeiten fährst Du aus der Haut, würdest am liebsten schreien oder heulen und beneidest Robinson Crusoe um seine einsame, stille Insel und Freitag, seinen stummen Gesprächspartner? Einfach aus der Wohnung raus, frische Luft atmen und zwar so lange, wie DU willst – aber Du musst noch Abendbrot richten, Milchzähne putzen, Gute-Nacht-Geschichten vorlesen und Händchen halten, bis die Brut endlich selig schlummert.

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Wie ein Fels in der Brandung

Du kennst es: manchmal haut Dich das Leben um, reißt Dir den Boden unter den Füßen weg oder haut Dir eine Bratpfanne über die Rübe – du gehst k.o. In stürmischen Zeiten zeigt sich, wie belastbar Du bist. Vielleicht ist es der kilometerlange Stau, der an Deinen Nerven zehrt oder Deine Kinder, die trotz aller Tricks nicht einschlafen. Oder Du gerätst immer wieder in kraftraubende Konflikte mit Deinem Partner. Weiterlesen

Gastbeitrag: Wann ist eine Frau eine Mutter?

Ein ganz besonderer und wichtiger Gastbeitrag erscheint heute im Rahmen der Blogparade. Karin Klein beschäftigt sich mit der Frage, wann eine Frau eine Mutter ist und ob zum Muttersein zwingend eigene Kinder dazu gehören.

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Am Muttersein wachsen. Gastbeitrag von Britt Bürgel

Heute schreibt Britt Bürgel, meine hochgeschätzte Kollegin aus Köln. Sie arbeitet als Psychologin und Coach für Frauen und ist außerdem Dozentin für Hebammen und Fachleute in der Eltern-Kind-Arbeit. Ich freue mich daher riesig, dass sie nicht nur aus dem großen Erfahrungsschatz ihrer Arbeit berichtet, sondern auch ein bisschen aus dem privaten Nähkästchen als Mama erzählt. Besonders am Herzen liegt mir ihr Appell über den Umgang von Müttern miteinander. Aber lest selbst!

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Stark für’s Leben! Interview mit Karin Klein über seelische Widerstandsfähigkeit

Es war einer dieser seltenen Tage, an denen ich mich nach der Schlafenszeit der Kinder einfach von einer Vorabend-Soap im Privatfernsehen berieseln lassen wollte. Stattdessen lief ein Sonderprogramm zu den Schüssen im Münchener Olympia-Einkaufszentrum. Gebannt blieb ich hängen und warf auch den ein oder anderen Blick auf die Infos der Münchener Polizei im Social Web – inklusive Kommentare der Bevölkerung. Während der sich ständig wiederholenden Bilder ohne tatsächlichen Informationsgehalt überkam mich irgendwann der Gedanke: In diese Welt kann ich doch keine weiteren Kinder setzen. Das war dann für mich der Punkt, endlich den Fernseher abzuschalten und ihn auch die folgenden Tage und Wochen einfach aus zu lassen.

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Erinnerung. Gastbeitrag zur Blogparade von Ulrike Schrimpf

Der heutige Artikel ist ein Gastbeitrag zur Blogparade Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise. Ich freue mich sehr, dass Ulrike Schrimpf ihre Erinnerung mit uns teilt. In 2013 hat sie ihr Buch „Wie kann ich Dich halten, wenn ich selbst zerbreche? Meine postpartale Depression und der Weg zurück ins Leben“ (1) veröffentlicht und damit einen wesentlichen Beitrag geleistet, das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Heute hat sie ihre Depression überwunden und nimmt uns mit auf eine Rückschau. Sie arbeitet mittlerweile als Kinder- und Jugendbuchautorin.

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Dein Mutterkörper als Politikum

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich wahrlich genug gemotzt, denn das breite Angebot in Werbung, Medien, Industrie spiegelt andererseits ja auch die große Nachfrage danach wider. Die Mitarbeiter in Krankenkassen und Kliniken machen auch nur ihren Job. Und die anderen Leute sind vielleicht ungeschickt, aber meinen es letztlich doch meistens gut mit uns. Du weißt vielleicht bereits, dass ich überzeugt davon bin: Veränderung im Großen beginnt (und endet) mit Veränderung im Kleinen. „Als Einzelner kann ich ja doch nichts bewirken?“, denkst Du vielleicht. Doch, eine ganze Menge!

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Der Mutterkörper – ein Politikum

Als Frau, als Mutter wirst Du permanent mit dem weiblichen Körper generell und Deinem eigenen Körper im Speziellen konfrontiert. Unser Bild des (Frauen-)Körpers ist krude, denn einerseits wird der Mensch oft auf seine körperliche Erscheinung reduziert. Und andererseits wird der Körper oft unachtsam, wenig wertschätzend bis respektlos behandelt oder gar malträtiert. Im Bereich der Mutterschaft nimmt das meiner Meinung nach verheerende Ausmaße an.

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Einladung zur Blogparade: Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben für die Unterstützung! Ihr seid großartig.

Das Thema Depressionen bzw. Erschöpfungszustände bei Müttern beschäftigt und berührt mich seit längerem. Zum einen, weil ich in meiner Arbeit häufiger damit konfrontiert werde. Zum anderen, weil ich selbst an einer schweren Erschöpfungsdepression erkrankt war. Und weil ich finde, dass dieses Thema noch mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollte, starte ich diese Blogparade und hoffe auf ganz viel Unterstützung im Mama-Web! Ich möchte damit Aufmerksamkeit schaffen, für die hohe Belastung, die Mütter Tag für Tag er-tragen. Und Betroffenen mutmachende Impulse liefern, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und (wieder) zu gestalten.  Weiterlesen