Schlagwort: Körper

Mamas Schuldgefühle

Mutti ist die Bestie. Ja, Bestie. Nicht Beste! Der Titel im Bibliotheksregal fiel mir sofort auf. Es war ein vorgemerktes, ich konnte das Buch also nicht direkt mitnehmen – kinderfrei unterwegs hatte ich aber genug Ruhe, wenigstens die Einleitung zu lesen.

Wenn ich schreibe, bereite ich es tage-, manchmal wochenlang gedanklich vor, spüre rein, schreibe auf, beobachte meinen Newsfeed. Und wenn sich dabei ein Thema wieder- und wiederholt, weiß ich, das ist die richtige Spur.

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Deine Bedürfnisse – Deine Pflicht als Mama

Wird Dir manchmal alles zu viel mit Deinen Kindern? Wegen Kleinigkeiten fährst Du aus der Haut, würdest am liebsten schreien oder heulen und beneidest Robinson Crusoe um seine einsame, stille Insel und Freitag, seinen stummen Gesprächspartner? Einfach aus der Wohnung raus, frische Luft atmen und zwar so lange, wie DU willst – aber Du musst noch Abendbrot richten, Milchzähne putzen, Gute-Nacht-Geschichten vorlesen und Händchen halten, bis die Brut endlich selig schlummert.

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Gewalt in der Geburtshilfe: Warum Rosen nicht reichen!

Erschöpfung und Überlastung von Müttern, Burnout und Depressionen, traumatische Geburt verarbeiten

Es wäre mir lieber, wenn ich diesen Beitrag nicht schreiben müsste, aber bis dahin dauert es wohl noch eine Weile. Am 25.11. ist internationaler Tag gegen Gewalt. In diesem Rahmen bekommt das Thema Gewalt gegen Frauen ein Forum. Denn Gewalt gegen Frauen (und ihre Kinder) findet auch in der Geburtshilfe statt. Weiterlesen

Stark für’s Leben! Interview mit Karin Klein über seelische Widerstandsfähigkeit

Es war einer dieser seltenen Tage, an denen ich mich nach der Schlafenszeit der Kinder einfach von einer Vorabend-Soap im Privatfernsehen berieseln lassen wollte. Stattdessen lief ein Sonderprogramm zu den Schüssen im Münchener Olympia-Einkaufszentrum. Gebannt blieb ich hängen und warf auch den ein oder anderen Blick auf die Infos der Münchener Polizei im Social Web – inklusive Kommentare der Bevölkerung. Während der sich ständig wiederholenden Bilder ohne tatsächlichen Informationsgehalt überkam mich irgendwann der Gedanke: In diese Welt kann ich doch keine weiteren Kinder setzen. Das war dann für mich der Punkt, endlich den Fernseher abzuschalten und ihn auch die folgenden Tage und Wochen einfach aus zu lassen.

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Dein Mutterkörper als Politikum

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich wahrlich genug gemotzt, denn das breite Angebot in Werbung, Medien, Industrie spiegelt andererseits ja auch die große Nachfrage danach wider. Die Mitarbeiter in Krankenkassen und Kliniken machen auch nur ihren Job. Und die anderen Leute sind vielleicht ungeschickt, aber meinen es letztlich doch meistens gut mit uns. Du weißt vielleicht bereits, dass ich überzeugt davon bin: Veränderung im Großen beginnt (und endet) mit Veränderung im Kleinen. „Als Einzelner kann ich ja doch nichts bewirken?“, denkst Du vielleicht. Doch, eine ganze Menge!

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Der Mutterkörper – ein Politikum

Als Frau, als Mutter wirst Du permanent mit dem weiblichen Körper generell und Deinem eigenen Körper im Speziellen konfrontiert. Unser Bild des (Frauen-)Körpers ist krude, denn einerseits wird der Mensch oft auf seine körperliche Erscheinung reduziert. Und andererseits wird der Körper oft unachtsam, wenig wertschätzend bis respektlos behandelt oder gar malträtiert. Im Bereich der Mutterschaft nimmt das meiner Meinung nach verheerende Ausmaße an.

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Einladung zur Blogparade: Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben für die Unterstützung! Ihr seid großartig.

Das Thema Depressionen bzw. Erschöpfungszustände bei Müttern beschäftigt und berührt mich seit längerem. Zum einen, weil ich in meiner Arbeit häufiger damit konfrontiert werde. Zum anderen, weil ich selbst an einer schweren Erschöpfungsdepression erkrankt war. Und weil ich finde, dass dieses Thema noch mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollte, starte ich diese Blogparade und hoffe auf ganz viel Unterstützung im Mama-Web! Ich möchte damit Aufmerksamkeit schaffen, für die hohe Belastung, die Mütter Tag für Tag er-tragen. Und Betroffenen mutmachende Impulse liefern, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und (wieder) zu gestalten.  Weiterlesen

Blogparade: Mein schmerzfreier Stillstart. Stillen für den Weltfrieden

Es ist mir nicht ganz leicht gefallen, diesen Artikel zu schreiben, weil es doch sehr persönlich ist. Das Thema Stillen ist mir jedoch eine Herzensangelegenheit und ich finde es wichtig, dass Mutter und Kind in dieser Zeit gut unterstützt sind. Gerne habe ich daher die Einladung von Tabea Laue angenommen, die auf mama-baby-vision.de im Rahmen einer Blogparade Tipps für eine schmerzfreie Stillbeziehung sammelt.  Bei meinem zweiten Sohn war ich froh, dass ich schon viel Wissen und Erfahrung hatte. Denn sonst wäre unsere Stillzeit nach nur 10 Wochen bereits vorbei gewesen. Warum, das möchte ich Dir heute erzählen!

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Stress lass nach – die Atemübung

Im ersten Teil des Artikel habe ich eine einfach wie effektive Atemübung angekündigt. So wenig technikaffin wie ich bin, habe ich sie direkt noch einmal selbst angewendet, um die Audiodatei zu erstellen. Das war nämlich doch ganz schön aufregend für mich. Umso mehr freue ich mich, dass es geklappt hat und ich Dir heute diese kleine Atemübung mitgeben darf. Nicht perfekt aber dafür von Herzen für Dich!

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Stress lass nach

Im Alltag als Mutter finden sich zahlreiche Gelegenheiten für Stress. Je höher unser grundlegender Stresspegel ist, desto schneller geraten wir aus dem Gleichgewicht und unser Stress potenziert sich. Ich habe daher gerne Petra Strassers Einladung zur Blogparade auf kleinwirdgross.de angenommen. Sie sammelt Strategien, um im Alltag mit Kind wieder mehr Zufriedenheit und innere Ruhe zu verspüren.

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