Kategorie: Körper, Geist & Seele

Mamas Schuldgefühle

Mutti ist die Bestie. Ja, Bestie. Nicht Beste! Der Titel im Bibliotheksregal fiel mir sofort auf. Es war ein vorgemerktes, ich konnte das Buch also nicht direkt mitnehmen – kinderfrei unterwegs hatte ich aber genug Ruhe, wenigstens die Einleitung zu lesen.

Wenn ich schreibe, bereite ich es tage-, manchmal wochenlang gedanklich vor, spüre rein, schreibe auf, beobachte meinen Newsfeed. Und wenn sich dabei ein Thema wieder- und wiederholt, weiß ich, das ist die richtige Spur.

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Mutter-Kind-Kur – was solltest Du beachten?

Du kennst bestimmt das Gefühl, wenn sich in Deiner Küche der Abwasch und die Schmutzwäsche vom Fußballtraining der Kleinen türmen, Dein E-Mail-Postfach überquillt und Du allein diese Woche noch mindestens drei Meetings im Büro vor Dir hast. Nebenbei wollen die Kinder bekocht werden und die Steuererklärung steht auch noch auf der Todo-Liste. Hilfe, ich schaffe das alles einfach nicht mehr; hast Du Dir sicher auch schon das ein oder andere Mal gedacht. Trotz Rückenschmerzen, Migräne und Gereiztheit versuchst Du durchzuhalten. Andere Mütter kriegen das ja auch hin, denkst Du Dir. Zeit für Dich kannst Du Dir nehmen, wenn die Kinder erstmal groß sind.

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Kurze Nächte, müde Mama – 5 Praxistipps

Natürlich kennst Du es: die Nacht mit dem Baby war (mal wieder) kurz und von häufigen Unterbrechungen durchzogen. Frühmorgens ist Dein Liebling quietschfidel – ganz im Gegensatz zu Dir. Den ersten Kaffee trinkst Du fast in einem Zug aus. Den Rest des Tages läufst Du herum wie ein Mombie, ein Mama-Zombie. Tiefe Augenringe zeichnen Dein Gesicht und von Deiner Laune brauche ich hier gar nicht anfangen. Denn die ist unterirdisch und jeder, der Dir begegnet, sollte besser schnell aus Schusslinie gehen.

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Als Mutter musst Du Dich ja nicht gleich gehen lassen!

„Nur weil man jetzt Mutter ist, muss man sich ja nicht direkt gehen lassen!“ Diesen Satz schlug mir meine Gesprächspartnerin während meiner zweiten Schwangerschaft um die Ohren. Sie adressierte damit gar nicht mich persönlich, sondern erzählte von ihren Beobachtungen im Bekanntenkreis, nach denen – kaum war ein Kind unterwegs oder auf der Erde gelandet – Mütter sich weder um ihr Aussehen, noch um Körperhygiene oder Förderung und Pflege des eigenen Intellekts mehr scherten. Oder anders gesagt: Um ihre Außenwirkung.

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Deine Bedürfnisse – Deine Pflicht als Mama

Wird Dir manchmal alles zu viel mit Deinen Kindern? Wegen Kleinigkeiten fährst Du aus der Haut, würdest am liebsten schreien oder heulen und beneidest Robinson Crusoe um seine einsame, stille Insel und Freitag, seinen stummen Gesprächspartner? Einfach aus der Wohnung raus, frische Luft atmen und zwar so lange, wie DU willst – aber Du musst noch Abendbrot richten, Milchzähne putzen, Gute-Nacht-Geschichten vorlesen und Händchen halten, bis die Brut endlich selig schlummert.

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Wie ein Fels in der Brandung

Du kennst es: manchmal haut Dich das Leben um, reißt Dir den Boden unter den Füßen weg oder haut Dir eine Bratpfanne über die Rübe – du gehst k.o. In stürmischen Zeiten zeigt sich, wie belastbar Du bist. Vielleicht ist es der kilometerlange Stau, der an Deinen Nerven zehrt oder Deine Kinder, die trotz aller Tricks nicht einschlafen. Oder Du gerätst immer wieder in kraftraubende Konflikte mit Deinem Partner. Weiterlesen

Mama ausgebrannt? Da ist Licht am Ende des Tunnels!

Mit diesem Beitrag schließe ich die Blogparade „Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise“ ab und bedanke mich bei sage und schreibe 27 mutigen und ehrlichen Frauen, die offen über eigene Erfahrungen erzählt und Betroffenen neue Wege aufgezeigt haben. Ich danke auch den Lesern und Followern auf Facebook – die letzten sechs Wochen standen ganz im Zeichen dieser Blogparade und ich weiß, die Schwere des Themas war nicht immer leicht zu ertragen. Auch für mich – denn ich wurde noch einmal konfrontiert mit meiner eigenen Geschichte.

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Stark für’s Leben! Interview mit Karin Klein über seelische Widerstandsfähigkeit

Es war einer dieser seltenen Tage, an denen ich mich nach der Schlafenszeit der Kinder einfach von einer Vorabend-Soap im Privatfernsehen berieseln lassen wollte. Stattdessen lief ein Sonderprogramm zu den Schüssen im Münchener Olympia-Einkaufszentrum. Gebannt blieb ich hängen und warf auch den ein oder anderen Blick auf die Infos der Münchener Polizei im Social Web – inklusive Kommentare der Bevölkerung. Während der sich ständig wiederholenden Bilder ohne tatsächlichen Informationsgehalt überkam mich irgendwann der Gedanke: In diese Welt kann ich doch keine weiteren Kinder setzen. Das war dann für mich der Punkt, endlich den Fernseher abzuschalten und ihn auch die folgenden Tage und Wochen einfach aus zu lassen.

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Erinnerung. Gastbeitrag zur Blogparade von Ulrike Schrimpf

Der heutige Artikel ist ein Gastbeitrag zur Blogparade Mama ausgebrannt – Wege aus der Krise. Ich freue mich sehr, dass Ulrike Schrimpf ihre Erinnerung mit uns teilt. In 2013 hat sie ihr Buch „Wie kann ich Dich halten, wenn ich selbst zerbreche? Meine postpartale Depression und der Weg zurück ins Leben“ (1) veröffentlicht und damit einen wesentlichen Beitrag geleistet, das Thema ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Heute hat sie ihre Depression überwunden und nimmt uns mit auf eine Rückschau. Sie arbeitet mittlerweile als Kinder- und Jugendbuchautorin.

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Dein Mutterkörper als Politikum

Im ersten Teil dieses Artikels habe ich wahrlich genug gemotzt, denn das breite Angebot in Werbung, Medien, Industrie spiegelt andererseits ja auch die große Nachfrage danach wider. Die Mitarbeiter in Krankenkassen und Kliniken machen auch nur ihren Job. Und die anderen Leute sind vielleicht ungeschickt, aber meinen es letztlich doch meistens gut mit uns. Du weißt vielleicht bereits, dass ich überzeugt davon bin: Veränderung im Großen beginnt (und endet) mit Veränderung im Kleinen. „Als Einzelner kann ich ja doch nichts bewirken?“, denkst Du vielleicht. Doch, eine ganze Menge!

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