Kurze Nächte, müde Mama – 5 Praxistipps

Natürlich kennst Du es: die Nacht mit dem Baby war (mal wieder) kurz und von häufigen Unterbrechungen durchzogen. Frühmorgens ist Dein Liebling quietschfidel – ganz im Gegensatz zu Dir. Den ersten Kaffee trinkst Du fast in einem Zug aus. Den Rest des Tages läufst Du herum wie ein Mombie, ein Mama-Zombie. Tiefe Augenringe zeichnen Dein Gesicht und von Deiner Laune brauche ich hier gar nicht anfangen. Denn die ist unterirdisch und jeder, der Dir begegnet, sollte besser schnell aus Schusslinie gehen.

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Wenn Mama nicht mehr kann…

Erschöpfung und Überlastung von Müttern, Burnout und Depressionen, traumatische Geburt verarbeiten

Morgens auf dem Weg zur Kita. Du triffst eine entfernt bekannte Mama. “Alles gut bei Dir?” fragt sie. “Alles gut, alles gut” beeilst Du Dich zu sagen. Und schickst Dein charmantestes Lächeln hinterher. Dein Kleines schläft nur gerade so schlecht. Aber das ist ja normal. Die Zähne. Der Infekt. Ein Wachstumsschub. Irgendwas ist ja immer. Ist bloß eine Phase. Bis zur nächsten Phase. Und zur nächsten Phase.

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Zickenkrieg im Sandkasten: Mütter, lasst uns endlich zusammenhalten!

Lange bevor ich Mutter wurde, habe ich mich intensiv mit dem Thema Mutter sein beschäftigt. Ich hatte eine Mischung aus Faszination und Ekel für diese sonderbaren Geschöpfe namens Mama. Sie waren mir suspekt. Und weil sie mir suspekt waren, konnte ich sie nicht tolerieren. Ich rollte mit den Augen, wenn mal wieder eine Mutter mit ihrem Kinderwagen den ganzen Gehweg blockierte. War genervt, wenn ein Kind minutenlang seinen Trotzanfall in der Straßenbahn im besten Feierabendverkehr auslebte. Und wenn ich mit Freundinnen im Park saß und Mütter mit ihren Kindern beobachtete, so ließen wir kein gutes Haar an ihnen. Die Brut so verzogen. Das Outfit so schluderig. Und überhaupt: die geballte Inkompetenz in Person!  Weiterlesen

Als Mutter musst Du Dich ja nicht gleich gehen lassen!

„Nur weil man jetzt Mutter ist, muss man sich ja nicht direkt gehen lassen!“ Diesen Satz schlug mir meine Gesprächspartnerin während meiner zweiten Schwangerschaft um die Ohren. Sie adressierte damit gar nicht mich persönlich, sondern erzählte von ihren Beobachtungen im Bekanntenkreis, nach denen – kaum war ein Kind unterwegs oder auf der Erde gelandet – Mütter sich weder um ihr Aussehen, noch um Körperhygiene oder Förderung und Pflege des eigenen Intellekts mehr scherten. Oder anders gesagt: Um ihre Außenwirkung.

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Deine Bedürfnisse – Deine Pflicht als Mama

Wird Dir manchmal alles zu viel mit Deinen Kindern? Wegen Kleinigkeiten fährst Du aus der Haut, würdest am liebsten schreien oder heulen und beneidest Robinson Crusoe um seine einsame, stille Insel und Freitag, seinen stummen Gesprächspartner? Einfach aus der Wohnung raus, frische Luft atmen und zwar so lange, wie DU willst – aber Du musst noch Abendbrot richten, Milchzähne putzen, Gute-Nacht-Geschichten vorlesen und Händchen halten, bis die Brut endlich selig schlummert.

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Vom anfangen, dranbleiben und weitermachen – Rückschau und Ausblick auf (m)ein bestes Jahr

Als ich den Aufruf von Susanne Pillokat-Tangen und Nicole Franken sah, in dem sie Teilnehmerinnen für ihre Blogparade „Mein bestes Jahr 2017“ suchten, zögerte ich keine Sekunde, mich zu bewerben! Nur kurze Zeit später war das Business-Book für selbständige Frauen in meinem Briefkasten und ich stürzte mich sofort auf die Übungen und Texte.

blogparaden-logo-teilnehmerin-smallDas Buch beginnt mit einem ausführlichen Rückblick auf das Jahr 2016. Ich liebe es, zu reflektieren, denn es hilft, den Blick für’s große Ganze zu schärfen. Gerade in Zeiten, wo das Selbstvertrauen kurz in den Keller gegangen ist (um Kartoffeln zu holen, oder Wäsche aufzuhängen) kann man sich damit aufbauen, sich seine Erfolge vor Augen führen und Erlebnisse in einen größeren Rahmen setzen – denn manchmal erkennt man den Sinn hinter den Dingen erst mit etwas zeitlichem (oder emotionalem) Abstand. Oder, wie Susanne und Nicole schreiben: Unsere Erfahrungen „sind der Schlüssel zu unseren zukünftigen Erfolgen“. Nachfolgend für Dich zum Download als pdf einige Fragen für Deinen Rückblick 2016, um zu reflektieren, was Du in Deinem Business alles erreicht hast. Du wirst stauen, was da auf einmal alles zusammen kommt.

Rückblick 2016 – Was hast Du in Deinem Business erreicht?

So habe auch ich gestaunt! Mit Magna Mater bin ich im Mai zum Muttertag 2016 online gegangen. Dieses Projekt plane und durchdenke ich schon eine ganze Weile, ich hatte Ideen und Vorstellungen – aber keine ausgeklügelte Strategie. Denn sonst hätte es wahrscheinlich bis Muttertag 2017 gedauert ;-).
Für mich war es wichtig, endlich aus meinem Kämmerlein raus zu kommen und wieder mit der Welt in Kontakt zu treten. Nach meiner Erschöpfungsdepression und der darauf folgenden Schwangerschaft war es für mich wichtig, aus der Innenschau wieder in die Interaktion zu kommen.

Riesig gefreut habe ich mich, dass ich mehrere Artikel im The Birth Journey Magazin veröffentlichen durfte. So war ich sowohl in der ersten Online-Ausgabe als auch in der ersten Printausgabe als Autorin mit dabei und unterstütze dieses großartige Elternmagazin mit ganzem Herzen! Weiterhin durfte ich 12 großartige Frauen (und einen Mann) intensiv auf ihrem Weg begleiten und hätte mir zum Start nie träumen lassen, dass es für mich als Jungunternehmerin tatsächlich so viele werden. Ebensowenig hätte ich gedacht, über Facebook so viele Menschen zu erreichen. Das habe ich der Blogparade und den vielen tollen Frauen, die mich mit ihren mutigen und ehrlichen Beiträgen unterstützt haben, zu verdanken. Überhaupt sind online wie offline großartige und bereichernde neue Kontakte entstanden und ich erfahre einen unglaublichen Zusammenhalt und Support insbesondere im Mama-Web.

Natürlich habe ich nicht nur Coachings gegeben, sondern auch selbst welche in Anspruch genommen. Mit vier wahnsinnig inspirierenden Frauen durfte ich in diesem Jahr zusammen arbeiten und viel von ihnen lernen, was Unternehmertum, Strategieplanung, Kundenbedürfnisse, aber auch Zeitmanagement, Ausdauer und Zufriedenheit im Beruf auf meiner Seite anbetrifft. Nach der Blogparade brauchte ich eine Weile, um mich zu sammeln und zu sortieren – denn sie hat auch etwas mit mir gemacht. Ich wurde erinnert an eine wirklich dunkle, schwere Zeit in meinem Leben und die Erinnerung daran erzeugt immer noch ein dumpfes Gefühl in meinem Magen. Hier hat mir das Business-Book Mein bestes Jahr 2017 eine Bärendienst erwiesen. Denn ich habe neuen Mut und frischen Tatendrang entwickelt, wurde bestätigt darin, wie wichtig es ist, dass es Müttern gut geht – und dass sie für ihre Belange einstehen. Da ist noch Luft nach oben!

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Ich habe mir die Frage gestellt, was ich mit meinem Business noch erreichen will. Hierzu gibt es im Workbook eine wundervolle Übung, in der es darum geht, ganz konkret zu notieren, wie Du Dein Business auf die nächst höhere Stufe bringen wirst.  Diese kannst Du direkt hier downloaden und ausprobieren!

So gelanst Du mit Deinem Business auf die nächsthöhere Stufe

Das Workbook bringt jede Menge Tools, Planungsvorlagen und Übungen für ein erfolgreiches und entspanntes Geschäftsjahr mit. Sehr fundiert zeigen die Autorinnen die Entwicklung von Kundenavataren, nehmen den Leser marketingtechnisch an die Hand und unterstützen detailliert bei der Zielsetzung – und vor allem beim Erreichen dieser. Das Business-Book kommt nämlich mit einem schönen Kalender, in dem Du alle Deine Ziele inklusive monatlichem Zielecheck eintragen kannst. Daher für Dich noch ein Worksheet zum Thema Sichtbarkeit und Online-Marketing:

Dein Online-Marketing 2017

Sehr inspirierend auch die Mutmacher-Portraits und Expertinnentipps. Besonders angesprochen hat mich kleine Schamanin natürlich der Text „Von Häuptlingen, Medizinmännern und Seelenreife – indianische Weisheiten im Business“ von Barbara Wittmann. Und besonders genial auch die großartige FRAU MAIER, Beraterin in Sachen Stil, deren Arbeit ich ja sowieso liebe.

Nicole und Susanne möchte ich zu diesem wirklich gelungenen, fundierten und sehr schön gestalteten Workbook gratulieren und mich bedanken, dass ich bei der Blogparade mitmachen durfte. Es kam genau zur rechten Zeit, um wieder mehr in Aktion zu treten und das Geplante auch umzusetzen. Das Buch wird mich definitiv weiter begleiten und ich bin schon sehr gespannt auf die Rückschau 2017! Jetzt freue ich mich aber vor allem auf die spannende Reise, die mir mit Magna Mater noch bevorsteht. Und gehe mir noch die zweite Edition von Mein bestes Jahr 2017 kaufen – das Life&Workbook sah in den Rezensionen meiner Kolleginnen auch äußerst spannend aus.

Weitere Infos über Mein bestes Jahr findest Du hier! Die Business-Edition kannst Du direkt hier bestellen. Schau Dich aber mal auf der Seite um, Susanne und Nicole haben einige Special-Angebote und Kombipakete, unter anderem mit Freundinnen-Special und in Verbindung mit einem Online-Kurs. mein_bestes_jahr_2017_-_life_work-book_cover

Zum Schluss interessiert mich: Wie verabschiedest Du Dein Jahr 2016 und bereitest Dich auf 2017 vor? Lass es uns in den Kommentaren gerne wissen.

Von Herzen alles Liebe,
Isabel Falconerp.S.: Wenn Du up-to-date bleiben willst, informiere ich Dich gern, sobald es etwas Neues von mir gibt. Zum Beispiel meinen Online-Kurs „Mama im Einklang“ der gerade in den letzten Zügen der Vorbereitung steckt. Für Newsletter-Abonnenten gibt’s übrigens Specials und Sonderkonditionen!

Willst Du noch mehr lesen? Dann schau doch mal bei meinen werten Kolleginnen vorbei:
Heidi Duda
Ilona Tamas
Simone Beez
haben die Bücher auch getestet!

„Mütter können die Welt verändern!“ – Interview mit Sandra Heim

MAGNA MATER meets MAMA Revolution!

Heute habe ich für Dich ein ausführliches Gespräch mit Sandra Heim von MAMA Revolution geführt! Sie erzählt von ihrer großen Vision, warum es wichtig ist, dass Mütter gesellschaftlich unterstützt werden und wieso sie es für unsere Pflicht hält, aus den Privilegien, die frühere Generationen für uns teils bis aufs Blut erkämpft haben, das Beste zu machen.

Frauenemanzipation und Feminismus sind nach wie vor hochaktuelle Themen – in der Geburtskultur, im Bildungssystem, im Berufsleben, im Bereich Finanzen. Warum wir Mütter die Welt verändern können, wenn wir uns zusammen tun und für unsere Belange und unseren Erfolg einstehen, erfährst Du im Interview!


Sandras Homepage: MAMARevolution
Sandras und Shailias Programm: BEYOND

Willst Du als Mama die Welt verändern? Gerne unterstütze ich Dich dabei, Deine große Vision wahr zu machen. Hier kannst Du Dir einen Termin für ein kostenfreies Kennenlerngespräch in meinem Online-Kalender aussuchen! In der Adventszeit gibt es 10% Rabatt auf meine Einzelbegleitungen.

Außerdem veröffentliche ich in den nächsten Tagen meinen Online-Kurs „Mama im Einklang“ – und zwar mit einem super-spitzenmäßigen Weihnachtsangebot: Schau mal rein! Wir starten im Januar – alle Informationen und weitere Specials gibt’s für meine Newsletter-Abonenten, trage Dich jetzt ein, erfahre Neuigkeiten als Erstes und profitiere von exklusiven Angeboten nur für Leser!

Von Herzen,

Isabel Falconer

Das Foto zeigt die von Sandra erwähnten Suffragetten, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Großbritannien und den USA das Frauenwahlrecht erkämpften, während einer Parade. Wählen dürfen wir Frauen in Deutschland und Österreich übrigens seit 1918! Quellenangabe zum Foto:
„Suffrage parade, New York City, May 4, 1912, Copyright by American Press Association“ Das Bild stammt von Wikimedia Commons.

 

Gewalt in der Geburtshilfe: Warum Rosen nicht reichen!

Erschöpfung und Überlastung von Müttern, Burnout und Depressionen, traumatische Geburt verarbeiten

Es wäre mir lieber, wenn ich diesen Beitrag nicht schreiben müsste, aber bis dahin dauert es wohl noch eine Weile. Am 25.11. ist internationaler Tag gegen Gewalt. In diesem Rahmen bekommt das Thema Gewalt gegen Frauen ein Forum. Denn Gewalt gegen Frauen (und ihre Kinder) findet auch in der Geburtshilfe statt. Weiterlesen

Mach mal Pause, oder: Prioritäten setzen als Mama und Unternehmerin!

In den letzten Wochen ist es ziemlich ruhig geworden auf Magna Mater. Nachdem ich zum Start ziemlich Gas gegeben hatte, um eine ganze Reihe von Beiträgen zu verfassen und zu veröffentlichen, meine ersten großartigen Kundinnen zu betreuen und die Blogparade zu promoten und zu pflegen, ließ dann vor circa sechs Wochen meine Kraft ziemlich nach. Wir hatten uns für unseren Urlaub versehentlich einen Kita-Infekt eingepackt, so dass es einen nach dem anderen flachlegte und die ganze Familie sich nach dem Urlaub erstmal auskurieren musste.

Danach haben wir mit dem Babymann seinen ersten Geburtstag gefeiert und jede Mama weiß: das ist eine sentimentale Zeit ;-). Eine Zeit in der ich mich gefragt habe, wie wahnsinnig ich eigentlich bin, bereits zum zweiten Mal im Babyjahr zu gründen. Und in der ich sehr dankbar war, dass unser Sohn überhaupt lebt. Denn er wäre mir fast in den Händen weggestorben. Ich erinnerte mich daran, als ich an seinem Krankenbettchen saß, sein Händchen hielt und uns beiden schwor, dass keine Arbeit der Welt (für mich) wichtiger sein kann, dass darüber das Wohl meiner Familie in den Hintergrund gerät. Hatten wir schon mal – brauchen wir nicht nochmal. 

Ich habe mich also online ein wenig zurück gezogen und meinen Fokus auf das operative Geschäft gelegt. Ich war auf Netzwerkveranstaltungen, etwa bei den Mompreneurs und einer sehr spannenden Vortragsreihe zum Thema Parents@work die mir einmal mehr klar machte, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland nach wie vor unzureichend ist. Und dass, solange Politik, Gesellschaft und Wirtschaft nur kleine Zugeständnisse machen, wir Eltern umso mehr für das Erkennen, das Kommunizieren und das Erfüllen unserer Bedürfnisse als Familien einstehen müssen.

Im Leben mit Kind(ern) sind die so wichtigen Ressourcen Zeit und Energie eingeschränkt. Beziehungsweise wird ein großer Teil dieser Ressourcen eben für die Kinder benötigt. Sodass sie an anderer Stelle fehlen. Als Frau und Mutter war mir meine eigene Mama stets ein großes Vorbild. Sie schrieb ihre Promotion als meine große Schwester klein war, die Habilitation in meiner Kleinkindzeit. Sie hat immer gearbeitet und stetig und konstant an ihrem beruflichen Erfolg gefeilt. Im Jahre meines Abiturs hat sie dann endlich ihren Ruf auf eine Professur an einer nordrhein-westfälischen Hochschule erhalten. Als emanzipierte junge Frau dachte ich schon damals: wie ungerecht – als Mann hätte sie den viel früher bekommen. Als junge Tochter hat sie mir auf der anderen Seite gefehlt, wenn sie unterwegs war auf Tagungen, für Vertretungsstellen oder stundenlang am Schreibtisch saß. Als Kind konnte ich das nicht verstehen. Heute als Mama und Frau weiß ich, was und warum sie es tat. Finanzielle Unabhängigkeit war ihr immer wichtig (meine Eltern sind nach wie vor verheiratet – seit über 30 Jahren). Und auch ihrem beruflichen Fortkommen galt ein großer Teil ihres Fokus. Sie hat mir immer gesagt, dass beides möglich sein muss und dass sie auf beiden Seiten auch Abstriche machen musste.

Oft schon habe ich mich gefragt, wie meine Eltern das damals eigentlich mit uns geschafft haben. Beide berufstätig, ohne frühkindliche Betreuung, ohne Familie in der Nähe zur Unterstützung. Und heute frage ich mich, warum Eltern (und insbesondere Mütter) so einen niedrigen Stellenwert in unserer Gesellschaft haben. Aber das will ich an anderer Stelle diskutieren. Heute gehe ich der Frage nach, was Du als Einzelne/r tun kannst, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelingt. Und möchte Dich dazu einladen, in die Stille einzukehren. Denn hier findest Du deine Antworten. Und wenn Du Dir einen ruhigen Moment nimmst, so beantworte folgende Fragen. Lausche in Dich hinein und notiere Dir Deine Antworten.

1. Das Warum klären

Was ist Dir in Deinem Leben wichtig? Beruflich und in Deinem Familienleben? Warum tust Du, was Du tust, für wen tust Du es und was willst Du in Deinem Leben und mit Deinem Wirken erreichen? Was wünschst Du Dir für die Gesellschaft, für die Welt? Und wofür brennst Du?

2. Prioritäten setzen | Fokus finden

Nun stelle Dir einen ganz typischen Tag vor. Wie geht er los, wie geht er weiter und wie endet er? Mit welchen Aufgaben und Tätigkeiten bist Du beschäftigt – und welche halten Dich von Deinem eigentlichen großen Warum ab, was sind Deine größten Zeitfresser? (kleiner Tipp: Social Media zerstreut unsere Aufmerksamkeit 😉 ). Was ist diese EINE Sache, auf die Du in den nächsten acht Wochen (bis zum Jahresende) Deinen Fokus legen willst? Und wie kannst Du es möglich machen, jeden Tag einen Schritt voran zu kommen, Deinem Ziel ein bisschen näher zu kommen?

3. Netzwerken

Egal ob Arbeitnehmer, Solopreneur | Mompreneur | BusinessMom oder ambitionierte Familienmanagerin: ein stabiles Netzwerk ist das A und O. Du bekommst Input, Inspiration und Austausch von und mit Gleichgesinnten und (fast) egal, welches Problem Du hast: es ist mit ziemlicher Sicherheit jemand da, der Dir helfen kann, es mit Rat und/oder Tat zu lösen. In bundesdeutschen (Groß-)städten gibt es diverse berufliche Netzwerke, die sich auch und speziell an Frauen richten. Etwa die oben genannten Mompreneurs oder auch die Lean-In Circles Germany, bei der IHK und in Coworking-Spaces. Mit wenigen Klicks wird Google Dir auch in Deiner Nähe ein passendes Netzwerk vorschlagen. Und falls Du das passende nicht findest, nutze die Gelegenheit, Dein eigenes zu gründen. Oder Du fährst die abgespeckte Version und netzwerkst erstmal online.

Aber nicht nur als Working Mum ist so ein Netzwerk unerlässlich, sondern überhaupt im Leben mit Kindern. Andere Eltern aus Kindergarten und Schule, vom Spielplatz und aus der Nachbarschaft oder den diversen Kursen, die so auf dem Markt sind, kämpfen mit ähnlichen Herausforderungen wie Du. Komm raus aus Deiner kuscheligen Komfortzone, vernetze Dich mit Eltern und findet gemeinsam Lösungen, wie Ihr Euch gegenseitig helfen könnt. Etwa indem einer einkaufen geht und der andere die Kinder betreut oder ihr gemeinsam Mahlzeiten einnehmt.

4. Dranbleiben

Ja, das Leben ist manchmal unbequem. Das musste ich in den vergangenen Wochen auch immer mal wieder feststellen. Ehrlich: mit Kindern ist immer irgendwas. Erst brauchen sie ganz viel Nähe, dann bekommen sie Zähne, oder Infekte oder Albträume oder Wachstumsschmerzen. Und schmeißen einen zu absolut unchristlichen Zeiten aus dem Bett. Erinnere Dich daran, dass auch kleine Schritte Dich zum Ziel führen. Mach Dir eine realistische Planung und reduziere Deine ToDo-Liste auf die wichtigen, dringlichen Dinge. Es ist niemandem geholfen, wenn Du Dich so sehr überforderst, dass Du alles hinschmeißen willst. Konzentriere Dich stattdessen darauf, einen Fuß vor den anderen zu setzen. Stets Dein großes Ziel vor Augen (siehe Schritt 1)!

5. Gütig mit Dir sein

Kennst Du das: Du hast ein super-leckeres Essen gekocht, was Mann und Kinder loben und Du antwortest nur: „nicht der Rede wert – die Soße kommt aus der Tüte“. Du bekommst ein Kompliment für Deine Handtasche: „Ja, die war total günstig im super Sonderangebot“. Oder Du erntest anerkennendes Staunen, wie Du Kinder und Karriere so toll managest und sagst: „Ach, das läuft ja alles noch gar nicht so, wie ich mir das vorstelle, die Website ist noch lange nicht so, wie ich sie mir wünsche und überhaupt…“ (jepp – kenn ich natürlich auch)

Vielleicht magst Du mit mir eine neue Gewohnheit etablieren: täglich, wöchentlich oder monatlich Deine Erfolge zu feiern. Vielleicht hast Du Dich besonders gut um Deinen Haushalt gekümmert. Richtig schöne Zeit mit Deinen Kindern verbracht – ohne Schimpf und Streit. Oder Du hast beruflich ein tolles Projekt vorangebracht. Führe Dir vor Augen, was Du geschafft hast. Und erinnere Dich an Punkt 4: Babysteps. Unterm Scheffel kann man Dein Licht so schlecht sehen!

Ich habe für diesen Prozess ganze 6 Wochen gebraucht. Und weiß, dass er immer mal wieder durchlaufen werden muss. Um zu prüfen, ob man noch auf der richtigen Spur ist. Aus meiner Einkehr in Stille sind folgende Erkenntnisse erwachsen:
Ich habe zu viel für das Business und für die Familie getan, sodass meine Bedürfnisse etwas zu kurz gekommen sind. Daher habe ich mich zum Tanzen angemeldet und meine Arbeitszeit reduziert. Damit einher geht die Fokussierung auf eine Sache: das angekündigte Buch „Mama im Einklang“ wird nun ein Online-Kurs. Wenn ich mich mit der Technik angefreundet habe und alles glatt läuft, wird er noch in diesem Jahr gelauncht. Wenn Du mir in der Vorbereitung helfen magst, kannst Du hier an meiner Umfrage teilnehmen. Und mit ein bisschen Glück eine von drei glücklichen Gewinnerinnen sein, die am Kurs teilnehmen können.

Zum Schluss interessiert mich vor allem: was ist Dir in Deinem Leben besonders wichtig und wo setzt Du aktuell Deine Prioritäten? Ich bin gespannt auf Deine Antwort in den Kommentaren und freue mich, von Dir zu lesen!
Bis dahin meine Herzensgrüße,
Isabel Falconer
p.S.:

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Wie ein Fels in der Brandung

Du kennst es: manchmal haut Dich das Leben um, reißt Dir den Boden unter den Füßen weg oder haut Dir eine Bratpfanne über die Rübe – du gehst k.o. In stürmischen Zeiten zeigt sich, wie belastbar Du bist. Vielleicht ist es der kilometerlange Stau, der an Deinen Nerven zehrt oder Deine Kinder, die trotz aller Tricks nicht einschlafen. Oder Du gerätst immer wieder in kraftraubende Konflikte mit Deinem Partner. Weiterlesen